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Herzlich willkommen

Das Balint-Journal bietet Informationen zur praktischen Balintarbeit und zu deren wissenschaftlicher Untermauerung. Im Balint-Journal können Sie berufliche Probleme und Konflikte diskutieren und dynamische Zusammenhänge zwischen Arzt und Patient aufdecken. Es hilft Ihnen, Schwierigkeiten im Umgang mit Patienten oder dem eigenen ärztlichen Handeln zu bewältigen. Damit Sie Ihre Patienten besser verstehen und das ärztliche Handeln optimieren.

DOI 10.1055/s-00000114

Balint Journal

In dieser Ausgabe:

Hearing Secret Harmonies: Balint and The Re-Imagining of Medicine

The author uses three poems – all by the same poet who was a respiratory physician – to describe the role the imagination in Balint groups, profoundly psychoanalytic in principle, in re-imagining medicine. He states that doctors emerge from medical school ‘one-eyed’ but can slowly move to restore ‘binocular vision’ through emotional insight and greater awareness of relationships gained through participation in a Balint group. He cites Enid Balint’s concept of ‘imaginative perception’ and describ...

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Innere Bilder in der Arzt-Patienten-Beziehung

Innere Bilder tauchen oft spontan im Gespräch zwischen Patient und Arzt auf. Der Beitrag möchte vermitteln, wie diese Bilder das Kommunikationsgeschehen bereichern. Sie können zu Imaginationen weiter entwickelt werden, die das Verständnis der Arzt-Patienten-Beziehung und des Krankheitsgeschehens vertiefen.

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3-Länder-Manifest: Zeitenwende in der Medizin – Patientenversorgung auf dem gefährlichen Weg in die Ökonomisierung und Industrialisierung

Das 3-Länder-Manifest „Zeitenwende in der Medizin“ ergänzt die bestehenden Eide, Gelöbnisse und Selbstverpflichtungen der Ärzteschaft. Es soll die inhaltliche Lücke zwischen medizinethischen Grundsätzen und den moralischen Herausforderungen des durch Ökonomisierung, Kommerzialisierung und Industrialisierung geprägten ärztlichen Berufsalltags im Gesundheitswesen füllen. Konkrete Vorschläge sollen helfen, bestehende Hindernisse zu überwinden. Der Vorrang der Medizin gegenüber Ökonomie und Technolo...

Die Ärzteschaft hat das Recht und die sich aus ihrer gesellschaftlichen Vertrauensstellung ergebende Pflicht, auf Fehlentwicklungen hinzuweisen und Veränderungen einzufordern.

Das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten1und Patienten ist als Grundbedingung jeder Patientenbehandlung zu schützen.

Medizinisches Handeln hat Vorrang vor erwerbswirtschaftlichen Zielen. Der Behandlungsprozess darf nicht zum ökonomischen Wertschöpfungsprozess verkommen, denn oberstes Ziel ist das Patientenwohl.

Der Staat ist verpflichtet, die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung zu unterstützen. Ein Rückzug des Staates lediglich auf die Festsetzung von ökonomischen Vorgaben im Gesundheitswesen ist abzulehnen.

In freiheitlich-demokratischen Gesellschaftssystemen muss gewährleistet bleiben, dass Ärztinnen und Ärzte eine freie Entscheidung im Sinne und zugunsten der Patienten treffen können.

Der Technologieeinsatz darf nur als Hilfsmittel benutzt werden.

Diagnostische und therapeutische Entscheidungen dürfen ausschließlich von der Ärzteschaft und gemeinsam mit ihren Patienten getroffen werden. Fachliche und außermedizinische Interessenkonflikte der klinisch tätigen Ärzteschaft müssen offengelegt werden. Das neoliberale Marktmodell ist für den Gesundheitssektor ungeeignet.

Gesundheitsbezogene Datensammlungen müssen in der Souveränität (u. a. im Eigentum, in der Verwendungshoheit und -kontrolle) des Patienten bleiben. Dessen informationelles Selbstbestimmungsrecht ist zu bewahren. Die ärztliche Schweigepflicht darf nicht durch lückenhafte oder unvollständig umgesetzte Datenschutzbestimmungen ausgehöhlt und untergraben werden.

Die Würde des Menschen ist stets und besonders im Erkrankungsfall unantastbar. Menschenrechte gelten für alle Menschen, auch für das medizinische Personal und besonders schutzbedürftige Personengruppen (u. a. Geflüchtete, Pflegebedürftige, Behinderte Menschen).

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